Therapieangebote

dieses Bild zeigt den Praxishund, ein Mops und heisst Ben
Unser Praxishund, ein Mops und er heisst Ben

Verhaltenstherapie

In meiner Praxis arbeite ich hauptsächlich mit den Methoden der Verhaltenstherapie. In dieser Schulrichtung steht das aktuelle psychische Problem und seine Bewältigung im Vordergrund. Die persönliche Lebensgeschichte findet besondere Berücksichtigung, da sie für die Entstehung und Aufrechterhaltung eines Problems entscheidend ist.

In der Therapie werden Erklärungsmodelle für die aktuellen Probleme erarbeitet. So können dann neue Denk- und Verhaltensweisen ausprobiert werden, die allmählich zu einem verbesserten Empfinden führen. In diesem Lernprozess soll behutsam und Ziel orientiert vorgegangen werden, immer in Absprache mit den Patienten und nach den individuellen Möglichkeiten der Bewältigung.

Verhaltenstherapie ist besonders erfolgreich bei Ängsten und Phobien, Zwängen, Selbstunsicherheit und Depressionen, um nur einige Störungsbilder zu nennen.
Einer der wichtigsten Wirkfaktoren und günstige Voraussetzung für Heilung in allen Schulrichtungen der Psychotherapie ist nach aktueller Forschungslage das „Sich verstanden fühlen durch den jeweiligen Therapeuten in der Therapie“


Finanzierung

Zu allen zugelassenen Psychotherapeuten/Innen haben Sie seit 1999 ohne ärztliche Überweisung direkten Zugang mit der Versichertenchipkarte Ihrer Krankenkasse.
Diese wird dann die Kosten für eine eventuell folgende Therapie nach gesondertem Antrag übernehmen.
Eine Überweisung Ihres Arztes ist somit nicht notwendig.
Ihre gesetzliche Krankenversicherung kommt in der Regel für die Kosten einer Verhaltenstherapie auf, der Antrag auf Kostenübernahme wird direkt über meine Praxis an Ihre Krankenkasse geschickt.
Sollten Sie Privat krankenversichert sein werden die Kosten gemäss Ihres jeweiligen Vertragsverhältnisses erstattet. (Gebührenordung Psychotherapie GOP).


Dauer der Psychotherapie

Der zeitliche Rahmen einer Psychotherapie hängt vom Inhalt und der Komplexität der Probleme ab und wird sich in der Therapie individuell gestalten.
Grundsätzlich unterscheidet man in der Verhaltenstherapie Kurzzeittherapie von 25 Sitzungen und Langzeittherapie von in der Regel 60 Sitzungen.
Die Dauer einer Therapiesitzung beträgt 50 Minuten.

In der Regel finden Therapiesitzungen einmal in der Woche statt wobei je nach Problemlage es Abweichungen in der Häufigkeit geben kann.
Grundsätzlich stehen zu Beginn einer Therapie bis zu 4 probatorische Sitzungen zur Verfügung, die es der TherapeutIn wie auch dem Patienten ermöglichen, Verständnis zu entwickeln und einen Arbeitsmodus für die Therapie zu gewinnen.


Grundregeln für die Therapie

Die Gespräche in der Praxis stehen unter dem Schutz der Schweigepflicht.
Keine 3. Person erhält Kenntnis von Ihrer Inanspruchnahme von Therapie und deren Inhalten, es sei denn, sie erlauben dieses ausdrücklich mit einer Schweigepflichtentbindung.
Eine therapeutische Beziehung basiert auf gegenseitigem Vertrauen und Respekt.

Zudem wird meine Arbeit und eigene Psyche durch externe Supervision geschützt.


Was können sie erwarten?

Imaginationstechniken, Rollenspiele, Entspannungsverfahren, Gespräche: „sich etwas von der Seele reden“, Arbeit mit dem sogenannten „inneren Kind„, EMDR-Traumabehandlungstechniken und mehr…. all diese „Werkzeuge“ erleichtern den Zugang zu Lösung orientiertem Handeln.

Übende Verfahren und Konfrontative Techniken kommen zur Anwendung, um mit „raus aus den alten Schuhen“ neue Wege tatsächlich im geschützten Rahmen auszuprobieren. Dies ist häufig nicht so leicht und benötigt gezieltes und sanft übendes Herangehen.

Besonderes Augenmerk lege ich auf Krisenhilfe, Trauer- und Traumaaufarbeitung. Dramatische Ereignisse wie z. B. Verlust eines geliebten Menschen lösen häufig traumatisches Erleben aus, EMDR als jüngst zugelassenes anerkanntes Verfahren kann hier zum Einsatz kommen und bietet häufig rasche Hilfe.

Es kann aber auch sein, dass man sich nicht klar ist über Ursachen für Krisenerleben.
Dies ist z. B. häufig für die Diagnose Panikstörung der Fall, laut Berichten erscheint das Störungserleben oft wie aus heiterem Himmel und ist unerwartet und plötzlich da. Eine Analyse der dennoch vorhandenen Ursachen und auslösenden Reizsituationen ermöglicht ein Verständis und bringt den Heilprozess in Gang.

Menschen reagieren unterschiedlich auf dramatische Ereignisse, nicht jeder entwickelt eine Störung psychischer Natur, denn das individuelle Erleben auslösender Ereignisse unterscheidet sich sehr.

Grundsätzlich geht es in der Therapie um Ihr ganz persönliches Thema und dafür gibt es keine vorgefertigte „Heilungsschablone“.
Jeder Mensch ist einzigartig und daher benötigt jeder auch individuelle angepasste Behandlung.
Was für Sie möglich, richtig und wichtig ist beeinflusst massgeblich den Therapieablauf.

Mein Hund Ben ist ein gelassener Mops und fungiert erfolgreich als Therapiehund. Seine Anwesenheit fördert eine gute Atmosphäre während der Therapiesitzung. Manch einer hat schon durch Ben seine Furcht vor Hunden überwinden können; seine feine Art löst positives in uns Menschen aus.

In meiner Therapiearbeit geht es für Sie um das Wiederentdecken der eigenen Heilkräfte.

Sie selbst sind ExpertIn für Ihre Probleme, denn kein anderer Mensch kennt Sie besser als Sie sich selbst!

Als Therapeutin verstehe ich mich als Ihre Lotsin,
die Ihnen, dem Kapitän Ihres (Lebens)Schiffes durch aktuelle Engpässe,
gefährliche Strömungen und unbekannte Untiefen hilft,
und so ermöglicht, eine hilfreiche und ganz besondere persönliche Navigation zu entwickeln.


Zusätzliche Angebote

Das Thema Ernährung hat einen hohen Stellenwert in meiner Praxis. Meine Zusatzausbildung zur Ganzheitlichen Ernährungsberaterin habe ich Anfang 2016 erfolgreich abgeschlossen und meine Begeisterung für dieses Thema gebe ich gern an Sie weiter.

„Der Mensch ist was er isst“ bedeutet für mich, dass Nahrung einen großen Einfluss hat, nicht nur auf die Gesundheit des Körpers sondern massgeblich auf die Stärke der Psyche eines Menschen.

Zu wissen und zu erlernen, was Lebensmittel bewirken hat somit für uns alle eine wichtige Bedeutung und ist mir in meiner Arbeit eine Herzensangelegenheit. „Nahrung ist unsere erste Medizin!“ und damit von grundlegender Wichtigkeit. Nicht nur, aber besonders für Menschen mit Essstörungen.